ChocoWelt Aeschbach Museum

Heute tauchen wir in die süsse Welt der Schoggi ein und dürfen eine Schokoladentafel selber machen – wir besuchen nämlich die ChocoWelt bei Aeschbach Chocolatier in Root. Meine Kinder sind total ungeduldig: „Mami, wann fahren wir ins Schoggi Land? Gehen wir jetzt endlich?!“

 

Von der Kakaobohne zum süssen Genuss einer Schokoladentafel

Im ersten Stock von Aeschbach’s ChocoDromo öffnet sich eine grosse Schiebetür und wir betreten die ChocoWelt. Ein Schiffshorn ertönt, wir gehen an Bord und lernen als Erstes, wo die Kakaobohne überhaupt herkommt. Auf vielen Informationstafeln wird die aufwändige Herstellung der Schokolade erklärt. Dazu gibt es kurze Animationsfilme, die sich ganz einfach mit dem Touch Screen abspielen lassen. Genau das Richtige für meine Kinder, die noch nicht lesen können und gerne Filme schauen.

 

ChocoWelt Aeschbach Chocolatier Video

Wie wird eigentlich Schoggi hergestellt?

 

An einer Bar können wir bereits das erste Mal degustieren und die verschiedenen Arten von Schokolade kennen lernen: von weisser Schokolade über Milchschokolade bis zu schwarzer Schokolade mit unterschiedlichem Kakao-Gehalt. Eifrig schaufeln meine Kinder die kleinen Würfelchen in die Probierschalen.

 

ChocoWelt Aeschbach Chocolatier probieren

Hier dürfen die Kinder nach Herzenslust probieren.

 

Während wir genüsslich naschen, beobachten wir durch eine Glascheibe, wie in der Produktion eine Maschine goldene Schoggitaler ausspuckt. Inzwischen ist Aeschbach Chocolatier der letzte und einziger Hersteller in der Schweiz, der solche Schoggitaler herstellen kann, denn die erforderliche Maschine gibt es nicht mehr zu kaufen.

 

ChocoWelt Aeschbach Chocolatier Esel

Was wohl passiert, wenn man beim Esel auf den Knopf drückt?

 

Weiter geht es in den nächsten Raum, wo verschiedene Schoggi-Produkte genauer erklärt werden. So schauen wir uns beispielsweise einen Film an, der zeigt, wie die schönen Osterhasen „geschminkt“ und hergestellt werden. Besonders gefällt mir die Station mit den verschiedenen Zutaten, deren Duft man riechen kann. Dazwischen gibt es immer wieder ein Schöggeli zum Probieren und ich muss aufpassen, dass sich die Kinder nicht zu sehr den Bauch vollschlagen.

 

ChocoWelt Aeschbach Chocolatier riechen

Mmmh, Zuger Kirschen!

 

Unser Highlight: eine Schokoladentafel selber machen

Das Highlight des Besuchs steht aber noch bevor. Man kann nämlich auch eine Schokoladentafel selber machen bei Aeschbach Chocolatier. Es gibt weisse und schwarze Schoggi sowie Milchschokolade zur Auswahl, die von einer netten Dame für uns in die Tafelform gegossen wird. Auf einer speziellen, vibrierenden Plattform verteilt sich die Schokolade noch besser in der Form und Luftblasen werden „herausgerüttelt“. Jetzt dürfen sich die Kinder kreativ austoben. Zuerst ziehen sie mit dem Zahnstocher ein Muster in die Schoggi. Dann bestreuen sie die Tafel mit Smarties, kleinen Einhörnern und Herzchen, Nüssen, getrockneten Beeren und Caramelwürfeli. Praktischerweise stehen Hocker zur Verfügung, damit kleinere Kinder gut arbeiten können.

 

ChocoWelt Aeschbach Chocolatier Schokoladentafel machen

Hier gibt’s für jeden den passenden Geschmack.

 

Während die fertig dekorierten Schokoladentafeln auf dem Förderband durch die Kühlmaschine wandern, bewundern wir die Schoggi-Brunnen. Auch hier dürfen wir wieder probieren und ein kleines Schälchen mit flüssiger Schokolade füllen. Danach packen die Kinder stolz ihre selbst kreierten Schokoladentafeln ein und wir verlassen die ChocoWelt.

Der Rundgang durch die ChocoWelt hat uns durstig gemacht und so lösen wir im ChocoCafé gleich den Gutschein ein, der im Eintritt enthalten ist. Die Kinder sind noch ein bisschen „geflasht“ von den vielen Eindrücken und malen zufrieden die Zeichnung vom Maskottchen „Cacolino“ aus, die sie im ChocoCafé bekommen haben.

 

Für wen eignet sich ein Besuch der ChocoWelt?

Zuerst dachte ich, dass mein 3-jähriger Sohn eigentlich noch zu klein für den Besuch der ChocoWelt ist. Der Rundgang und eine Schokoladentafel selber machen hat aber auch ihm viel Spass bereitet. Da es bei jeder Informationstafel einen kurzen Film hat, können auch Kinder, die noch nicht lesen, dem Prozess der Schokoladenherstellung folgen. Von daher denke ich, dass der Besuch der ChocoWelt für Kleinkinder, Schulkinder wie auch Erwachsene ein schönes Erlebnis ist.

Wir brauchten für den ganzen Rundgang inklusive Schokoladentafel selber machen 75 Minuten. Mit Kindern, die sich für die Informationstafeln und die Filme weniger interessieren, reichen etwa 45 Minuten.

 

ChocoCafé Aeschbach Root

Auch im ChocoCafé kann man die Produktion live beobachten.

 

Öffnungszeiten von Aeschbach Chocolatier

Die ChocoWelt ist täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet (letzter Einlass 16.00 Uhr) und das ChocoCafé von 8.30 bis 17.00 Uhr. Informationen zu den Feiertagen findest du hier: Aeschbach Chocolatier.

 

Anreise

  • mit ÖV: Die Haltestelle „Root D4“, erreichbar mit der S1, befindet sich nur wenige Meter entfernt.
  • mit Auto: Hinter dem Haus stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung.
  • mit Velo: ab Luzern Route 4, ab Zug Route 9
  • Adresse: ChocoDromo 1, Hochschwerzlen, 6037 Root-Luzern

 

Schoggi-Kugeln

Die Schoggi-Kugeln sind unsere Favoriten.

 

Was kostet ein Besuch der ChocoWelt?

  • Erwachsene: 15.- inkl. 5.- Gutschein für das ChocoCafé oder den ChocoLaden (beides im Erdgeschoss)
  • Kinder von 6-16 Jahre: 8.-
  • Kleinkinder sind kostenlos dabei
  • Schokoladentafel selber machen: 10.- pro Tafel (ChocoWelt Plus)

 

Gut zu wissen

  • Zeitbedarf für die ChocoWelt inkl. Schokoladentafel selber machen: ca. 1 Stunde
  • Verpflegungsmöglichkeit im ChocoCafé und auf der sonnigen Terrasse
  • alle Bereiche sind mit dem Kinderwagen zugänglich (Lift)
  • Wickeltisch vorhanden
  • Spielecke
  • weitere Informationen: Aeschbach Chocolatier

 

Wer nach so viel Schoggi Genuss noch etwas Bewegung braucht, findet nur wenige Meter von Aeschbach Chocolatier entfernt einen Wanderweg, der in den angrenzenden Wald führt.

 

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Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Aeschbach Chocolatier AG entstanden, widerspiegelt aber meine persönliche Meinung.

Bilder: Spinoggelfritz

 

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