Ein Helfer im Haushalt wäre praktisch. Da kommt die Begegnung mit Lego Boost gerade zur rechten Zeit. Doch: Soll man ihm wirklich die Arbeit überlassen?

Tja, jetzt bin ich also Hausmann und die Kinder wieder in der Schule. Zeit zum Putzen. Es ist ja sonst keiner da zum Spielen, zum Kaffee trinken oder zum Reden. Langweilig. Dann kommt halt der Staubsauger zum Einsatz. Mit guten Absichten visiere ich die Kinderzimmer an. Doch ein Blick ins Innere offenbart das Problem. Der Boden ist übersät mit Lego. Tausend Steine müssen aus dem Weg geräumt werden, bis ich hier mit dem Staubsauger durchfegen kann. Meine Motivation sinkt. Und ich überlege mir schon fast, doch lieber eine andere Aufgabe zu suchen.

Doch dann fällt mir ganz hinten im Zimmer ein kleiner Roboter auf. Das ruft sofort Erinnerungen wach. Als Kind habe ich auch von einem Roboter geträumt. Dieser könnte alle Arbeiten erledingen – Staubsaugen zum Beispiel. Ob das der kleine Roboter hier im Zimmer kann? Ich schaue ihn mir ein wenig genauer an. Er ist ebenfalls aus Lego. Und ich schaue auf der Lego-Seite nach, um was für eine Art Roboter es sich handelt. Es ist ein Lego Boost.

Was ist Lego Boost?

Laut den offiziellen Angaben auf der Lego-Website können Kinder mit dem Lego Boost Modelle mit Motoren und Sensoren bauen und mithilfe einfacher symbolbasierter Programmierbefehle zum Leben erwecken. Die kostenlose Lego-Boost-App für Tablets enthält einfache Schritt-für-Schritt-Bauanleitungen, um multifunktionale Modelle bauen und programmieren zu können.

 

So ganz verstehe ich noch nicht, worum es sich handelt. Aber die Aussage „zum Leben erwecken“, weckt natürlich meine Neugier. Vielleicht kann der Roboter ja tatsächlich für mich das Staubsaugen übernehmen. Und so schalte ich den Schalter ganz unbekümmert auf „On“. Viel passiert allerdings nicht. So richtig zum Leben erweckt, wird der Roboter nämlich erst durch eine App. Hier kann man programmieren, was er tun soll. Er kann geradeaus fahren, sich um die eigene Achse drehen oder Geräusche von sich geben.

Lego Boost Ideenbuch 

Gerade als ich den Roboter wird in die Ecke zurückstellen will, meldet sich das kleine Geschöpf. Und sagt, „spiel doch noch etwas länger mit mir. Geh noch nicht. Das Staubsaugen kann doch noch etwas warten“. Überrascht von seinen Fähigkeiten lasse ich mich überzeugen und lasse die Arbeit noch etwas ruhen. Alsbald sind wir in ein tiefes Gespräch verwickelt. Er erzählt mir, dass er eigentlich in ganz verschiedenen Varianten zusammengesetzt werden kann. Es gibt sogar ein Lego Boost Ideenbuch. Hier im Zimmer sei es aber etwas eintönig. Er stehe meistens einfach rum und könne nicht raus. Dabei würde er doch gerne mehr von der Welt sehen.

Und so schliessen wir den Deal, dass ich ihm etwas die Welt zeige und er mir dafür beim Staubsaugen hilft. Davon aber ein andermal mehr. Übrigens: Ganz günstig ist der Lego Boost Roboter nicht. Er kostet 199 Franken. Aber hey, wenn er den Kindern Spass macht, dann gönnt man sich doch diese kleine Freude. Man ist da ja ganz uneigenützig.