Fieber bei Kindern. Kennt jede Mutter, kennt jeder Vater. Oft höre ich, dass ziemlich rasch zu fiebersenkenden Mitteln gegriffen wird. Aber ist dies wirklich immer nötig? Ich habe hier viele Fakten zum Thema Fieber zusammengetragen. Infos, wann Fieber senken überhaupt Sinn macht und was es für Alternativen zu den gängigen Medikamenten gibt. Ausserdem meine persönlichen Tipps, wie ich meinen Kindern das fiebern angenehmer mache. 

Ich bin keine Fachperson und deshalb habe ich mich ans Merkblatt zum Thema Fieber vom Ostschweizer Kinderspital in St.Gallen gehalten (siehe weiter unten, mit Link für den Download).


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Was ist Fieber überhaupt

Eine grundlegende und wichtige Information über Fieber: Fieber ist keine Krankheit, sondern eine gesunde Reaktion auf Viren oder Bakterien. Der Körper reagiert genau richtig und versucht, sich gegen die „Eindringlinge“ zu wehren. Fieber ist also ein toller Schutzmechanismus unseres Körpers! Wenn man das weiss, geht man doch gleich viel entspannter an die Sache ran und überlegt sich dann auch 2x, ob es wirklich nötig ist, das Fieber zu senken. Es klingt ausserdem für das kranke Kind motivierend und stärkend, wenn man sagt „wow, dein Körper ist clever, der wehrt sich mit dem Fieber grad selber so stark gegen die Krankheit, das ist richtig toll!“. Ein zusätzlicher positiver Nebeneffekt ist, dass fiebernde Kinder eher die Bettruhe akzeptieren und so schneller genesen können.

 

Ab wie viel Grad spricht man von Fieber

Die normale Körpertemperatur liegt zwischen 36° und 37° Celsius. Bis 38° Celsius (rektal) gemessen spricht man von erhöhter Temperatur und ab 38° von Fieber.

 

Wann ist es nicht nötig, dass das Fieber bei Kindern gesenkt wird

Oft ist es nicht notwendig, das Fieber zu senken. Bettruhe, viel Schlaf und Beobachten reichen meist aus. Wenn hier Vorerkrankungen etc. vorhanden sind, hast du aber sicher eine persönliche Empfehlung eures Kinderarztes.

Du musst das Fieber nicht unbedingt senken wenn dein Kind

  • zwar stark fiebert, aber ansprechbar ist
  • es während den Fieberpausen aktiv ist (also z.B. auch ein Buch anschauen mag)
  • genügend Flüssigkeit zu sich nimmt, bzw. regelmässig Wasser lässt

Jedes Kind reagiert anders auf Fieber, die einen hüpfen mit knapp 40°C noch auf dem Bett rum, andere liegen schon viel vorher „flach“. Du kennst dein Kind am besten und solltest du doch unsicher sein; am besten kurz den Kinderarzt anrufen. Dieser kann dich beruhigen bzw. Tipps geben wie weiter vorgehen. 

 

Was hilft gegen Fieber bei Kindern oder wie lässt sich Fieber senken

Natürlich wird es immer wieder Situationen geben, in denen es nötig ist, das Fieber zu senken. Z.B. wenn:

  • dein Kind zu Fieberkrämpfen neigt (in diesem Fall habt ihr sicher eine Empfehlung eures Arztes erhalten)
  • dein Kind unter dem Fieber extrem leidet und der Allgemeinzustand schlecht ist

Bitte beachte weiter unten den Abschnitt, wann man einen Arzt konsultieren soll. Gerade bei Babys muss bei Fieber ganz anders und rasch gehandelt werden.

Welche natürlichen Hausmittel gibt es um Fieber bei Kindern zu senken

 

Fiebersenkende Medikamente oder lieber Hausmittel?

Wenn eine Massnahme zum Fieber senken notwendig ist, stellt sich immer die Frage nach dem passenden Mittel. Hier hat wohl jede/r seine persönlichen Vorlieben. Ich selber versuche meist, zuerst das Fieber mit natürlichen Mitteln wie einem Wadenwickel zu senken. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, auf Medikamente wie Paracetamol zurück zu greifen.

Einen Wickel finde ich persönlich aber, zusätzlich zur Wirksamkeit, eine sehr schöne Möglichkeit, das Kind bei Krankheit zu umsorgen. Ich beschreibe meinen Kindern während dem Anlegen des Wickels, dass ihr Körper ganz stark arbeitet und das toll macht und der Wickel ihn bei der Arbeit unterstützt.

Natürlich lässt sich aber ein Wickel auch nur dann anwenden, wenn das Kind für diese Art von Unterstützung offen ist.

 

Hausmittel gegen Fieber: Essigsocken oder Wadenwickel

Bestimmt kennen viele von euch noch die berühmt berüchtigten Essigsocken? Aus sicherer Quelle weiss ich: Korrekt angewendete, lauwarme Wickel bzw. Socken mit Wasser statt Essig sind mindestens genau so wirksam bei Fieber ;-). Wichtig ist aber immer: Der Körper, inkl. den Händen und Füssen, muss völlig warm sein.

 

Fieber bei Kindern: Wann zum Arzt?

Das Ostschweizer Kinderspital hat ein tolles Merkblatt für Eltern online gestellt und ich habe die Erlaubnis, daraus zu zitieren. Das vollständige Merkblatt könnt ihr hier downloaden (und vielleicht gleich ausgedruckt im Medikamentenschrank lagern): Merkblatt Fieber

Wichtig: Fieber bis 41.5°C ist bei Kindern in der Regel nicht gefährlich (anders bei uns Erwachsenen). Es hinterlässt keine Schäden am Gehirn.

Sofortige Vorstellung bei einem Arzt (Notfallarzt oder Rettungsdienst: Telefon 144)
  • Wenn das Bewusstsein verändert ist und das Kind nicht mehr so auf die Eltern reagiert wie sonst
  • Bei roten oder blauen Hautflecken
  • Wenn das Kind berührungsempfindlich oder lichtscheu ist
  • Wenn das Kind einen Fieberkrampf hat, der länger als 3 Minuten dauert
  • Kinder unter 3 Monaten (bei Kindern bis zur 6. Lebenswoche sollte bereits bei einer rektalen Körpertemparatur von über 37.5°C ein Arzt aufgesucht werden)

 

Vorstellung am gleichen Tag beim Kinderarzt
  • Kinder von 3 – 6 Monaten
  • Bei erschwerter oder schneller Atmung des Kindes auch während den fieberfreien Phasen
  • Wenn der Allgemeinzustand auch in den fieberfreien Phasen schlecht ist
  • Wenn das Kind einen Fieberkrampf hat, der spontan aufhört
  • Falls Schmerzen bestehen, die sich auch mit Schmerzmitteln nicht bessern

 

Vorstellung innerhalb von 48 – 72 Stunden
  • Kinder über 6 Monaten mit Fieber ohne weitere Symptome
  • Bei schlecht senkbarem Fieber

 

Alle Infos, ab wann man von Fieber spricht und wie man dieses senkt

Meine Tipps, wie ich meinen Kindern das Fiebern und allgemein das Kranksein „erleichtere“

Hier verrate ich euch noch meine persönlichen Wohlfühltipps, die ich anwende, wenn meine Kinder wegen Krankheit und Fieber flach liegen und ich ihnen das Kranksein so angenehm wie möglich machen möchte:

  • Ich richte ihnen ein „Krankenbett“ im Wohnzimmer ein. Dafür lege ich die Matratzen auf den Boden und mache es dem Kind (oder meistens den Kindern, da sie oft gleichzeitig krank sind) richtig gemütlich
  • Wenn es der Zustand zulässt, werden dann hier hunderte von Geschichten vorgelesen und auch mal ein Film geschaut
  • Das Fiebermessen beschränke ich auf ein Minium, solange die Kinder im „normalen“ Kranheitszustand sind. Gerade bei Kleinkindern, bei denen rektal gemessen wird, ist dies ja nicht gerade das Lieblingsprozedere der Kleinen. Als tolles Hilfsmittel hat sich bei uns das kontaktlose Fieberthermometer von Nuvita bewährt, das die Temperatur blitzschnell in nur 1 Sekunde misst. Es eignet sich wunderbar, um den Verlauf des Fiebers zu beobachten, ohne das Kind ständig zu „stören“. Gerade auch für Eltern spannend, die nachts gerne mal kurz kontrollieren, wie es um die Temperatur steht. Die einzelnen Messungen werden jeweils abgespeichert.
  • Wie wir alle wissen, ist es bei Fieber wichtig, viel zu trinken. Während der Stillzeit haben meine beiden Kinder dann fast ununterbrochen gestillt und sich so meist recht schnell erholt. Wenn die Kinder partout nichts oder nur ganz wenig trinken möchten, versuche ich es mit Teealternativen wie Apfelsaft oder Sirup. Hauptsache flüssig. 
  • Eine kräftige Bouillon wird hier von beiden meist auch nicht verschmäht
  • Und das Allerwichtigste für meine Kinder: kuscheln, kuscheln, kuscheln und vieeeelll schlafen. Auch Wickel werden mittlerweile immer eingefordert, wenn sie krank sind.

 

Nuvita, kontaktloser Fieberthermometer

Das kontaktlose Fieberthermometer kommt bei uns zum Einsatz, um den Fieberverlauf zu verfolgen. Die genauste Methode um Fieber zu messen ist nach wie vor die rektale Messung. Für die meisten Kindern ist dies aber, gerade ab Kleinkindalter, eine unangenehme Prozedur und für das Messen im Mund fehlt dann oft noch die Geduld. Dafür hat es im Thermometer von NUVITA einen Kalibriermodus, um das Gerät an ein Referenzgerät anzupassen (z.B. Rektal-Thermometer). Gerade bei schlafenden Kindern ist so ein Thermometer wunderbar, um besorgte Eltern zu beruhigen und dabei das Kind nicht aufzuwecken. Und was ich besonders cool finde: es werden automatisch die letzten 32 Messungen mit Datum und Uhrzeit gespeichert. Muss der Arzt zu einem späteren Zeitpunkt doch kontaktiert werden, hat man alle Messergebnisse parat.

Das Thermometer kann übrigens auch auf den Objekt-Modus umgestellt werden, um die Temperatur des Badewassers, der Milch, des Essens etc. zu messen. Meine Kinder messen so auch gerne mal alles mögliche im Haus (z.B. das letzte Mal das Raclette 🙂 ), aber so haben sie wenigstens eine positive Assoziation zum Fieberthermometer und sind mit ihm schon vertraut ;-).

Mit dem Nuvita kontaktlosem Thermometer kann Fieber und auch z.B. Wasser und Essen gemessen werden

 

Zu kaufen gibt es das kontaktlose Fieberthermometer von Nuvita übrigens in grösseren Coop-Filialen sowie  in fast jeder Apotheke oder Drogerie (Pharmacode 7593902) und im Babyfachhandel. 

Auch online ist es natürlich erhältlich:
bei 4mybaby.ch

bei Galaxus.ch


Der Wettbewerb ist abgeschlossen und die glücklichen Gewinner/innen kontaktiert.

Gewinne ein kontaktloses Thermometer von Nuvita

Und zum Schluss darf ich 3 Stück des kontaktlosen Nuvita Thermometers Modell 2091 verlosen. Schreib mir hier in den Kommentaren einfach, was dein „Geheimrezept“ ist, wenn deine Kinder krank sind. Ist es eine bestimmte Geschichte? Ein bestimmtes Rezept oder einfach ein geliebtes Kuscheltier? Ich bin gespannt!

Hinterlasse den Kommentar auch unter dem passenden Facebook-Post, so erhältst du eine zusätzliche Gewinnchance!!

Alle, die bis zum 31.10.2019 einen passenden Kommentar hier unter dem Blogbeitrag oder dem Facebook-Post hinterlassen haben, nehmen an der Verlosung teil. Die Gewinner/innen werden von einem Zufallsgenerator bestimmt. Keine Barauszahlung des Gewinns. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


Bilder: 123rf.com / canva.com / spinoggelfritz.ch / nuvitababy.de


 

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